Klettern ist zu einem Trendsport geworden, der sich die letzten Jahre sehr weiterentwickelt hat. Die Kletterausrüstung wurde verbessert, Kletterhallen gebaut und neue Sicherungstechniken eingeführt.

Doch wo führt die Entwicklung in den nächsten Jahren hin? Ist Klettern wirklich eine Sportart für die Massen oder doch zu gefährlich? Ist die Sicherungstechnik zu komplex, um sie nebenbei zu erlernen und nur bei gelegentlicher Verwendung auch zu beherrschen?

Leider zeigen aktuelle Unfallzahlen, dass die Entwicklung des Klettersports auch unbedarfte kletterer an die Wand ziehen. Das Erlernen der Sicherungstechnik wird nicht mehr als elementar angesehen, wodurch Unfälle leider nicht lange auf sich warten lassen. Doch für jeden, der ernsthaft klettert, sollte es auch im persönlichen Interesse liegen, sich mit Unfällen und deren Ursachen zu beschäftigen.
Heute wird der Klettersport durch die Kletterwettkämpfe und Kletterhallen getragen. Viele Personen kommen durch diese beiden Faktoren erst zum Klettersport.

Wettkampfklettern ist heute allegegenwärtig. Große Hallen werden mit tausenden Besuchern gefüllt und die medien berichten ausgiebig über die Kletterwettkämpfe und die Athleten. Ob Bouldern oder Seilklettern - Kletterwettkämpfe haben in beiden Bereichen ihren Reiz. Weiter gibt es noch das Speedklettern, das jedoch unter den Kletterern selber nicht so beliebt ist.

Die im Anschluss an die Kletterwettkämpfe gefeierten Partys haben sich inzwischen auch etabliert. DJs spielen die aktuelle musik und die Kletterer zeigen, dass sie nicht nur in der Vertikalen ein AS sind, sondern auch auf der Tanzfläche ihren Mann stehen.

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